Was folgt auf brennende Bücher?
"Aus dem Feuer geholt" - Der 10. Mai 1933 als Mahnung!
Theatergastspiel in Falkensee
Der 10. Mai 1933 ist ein Tag von historischer Bedeutung: Der NS-Staat mobilisierte zur sog. Bücherverbrennung.
Das Theatergastspiel in Falkensee will veranschaulichen, wie schnell und wie vernichtend die Abschaffung von Demokratie und die Installation einer Diktatur erfolgen kann, wenn sich die breite Zivilgesellschaft sich dem nicht entgegenstellt.
Schon jetzt ist rechtsextremes Gedankengut in der Mitte der Gesellschaft wieder "sagbar".
Für die Nationalsozialisten und deren Studentenbund war die Propagandaaktion der Bücherverbrennung auf dem Berliner Opernplatz ein weiterer Höhepunkt, um die systematische Verfolgung von Schriftstellern, die dem jüdischen, marxistischen, pazifistischen, oppositionellen bzw. politischen gegnerischen Lagern angehörten, fortzusetzen. Das Theaterstück mit dem Titel "Aus dem Feuer geholt" regt zur Reflexion an und stellt die aktuelle Diskursverschiebung in punkto Menschenwürde in Frage.
Am Samstag, den 12.05.2026 um 19:00 Uhr im Musiksaal - Am Gutspark 4/5 - 14612 Falkensee
Eintritt frei